Emmanuel Gerbault
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Sechs Monate nach den Parlamentswahlen des vergangenen Frühjahrs in Ungarn, die auf die Neubesetzung der 199 Sitze in der Nationalversammlung und die Bestimmung des neuen Regierungschefs abzielten, blickt PromethEUs aus der Perspektive des Wirtschaftsstudenten Attila K. auf diesen politischen Wendepunkt zurück. Mit dem nötigen Abstand erlaubt dieses Gespräch einen sachlichen Blick auf die Zeit nach den Wahlen und die Niederlage von Viktor Orbán gegen den pro-europäischen Péter Magyar. PromethEUs bietet eine Diskussion über die Triebkräfte dieses Regierungswechsels: die Auswirkungen der Inflation auf das tägliche Leben, den Überdruss an der Korruption und die Entscheidung für eine erneute europäische Verankerung statt einer Annäherung an Moskau. Vor dem Hintergrund, dass Brüssel wegen Rechtsstaatsverstößen knapp 20 Milliarden Euro an EU-Geldern eingefroren hatte und Budapest noch vor Kurzem ein Hilfspaket von 60 bis 70 Milliarden Euro für die Ukraine blockierte, beleuchtet dieser Austausch die Erwartungen der Jugend, die Umgestaltung der Medienlandschaft und die notwendigen institutionellen Sicherungsmechanismen innerhalb der Europäischen Union.

Zehn Jahre nach dem schicksalhaften Referendum vom Juni 2016 ist die Debatte über die europäische Zukunft des Vereinigten Königreichs keine bloße Spekulation von Theoretikern mehr. Da sich die strukturellen Kosten des Brexits dauerhaft verfestigt haben und die globalen geopolitischen Gleichgewichte stark integrierte kontinentale Blöcke erfordern, drängt sich die Frage des „Rejoin“ mit neuer Kraft auf. Die Rückkehr Londons in das europäische Projekt darf nicht als bloße transaktionale Schadensbegrenzung verstanden werden. Durch das Prisma des europäischen Föderalismus betrachtet, stellt diese Rückkehr eine wechselseitige Notwendigkeit dar, um die Ineffizienz fragmentierter Souveränitäten zu überwinden und die strategische Autonomie unseres Kontinents zu festigen. Dennoch stößt dieser Weg zur Vereinigung auf komplexe Wahldynamiken, wie das politische Erdbeben vom Mai 2026 verdeutlicht.

Confronted with the military escalation in the Middle East and Washington's strategic decoupling, the European Union finds itself at a critical turning point. In this interview with PromethEUs, Lieutenant Commander Guillaume Bucherer, desk officer at the Joint Staff of the Armed Forces (Military International Relations Division - EU Bureau), analyzes the internal fault lines among the 27, the realistic risks of the conflict expanding, and the urgent need for Europe to break free from its dependencies to build its own industrial and military sovereignty.

Während sich das Europäische Parlament auf die Abstimmung über die Verordnung zum digitalen Euro vorbereitet und die Europäische Zentralbank eine erste Emission bis 2029 anstrebt, steht Europa an einem währungspolitischen Scheideweg, dessen volle Bedeutung es noch nicht erfasst hat. Die Schaffung einer öffentlichen digitalen Währung als Ergänzung zum Euro-Bargeld ist keine rein technische Anpassung. Sie betrifft das Wesen des europäischen Projekts selbst: Wird die Union in der Lage sein, ihren Bürgern einen souveränen Zugang zu Zentralbankgeld zu garantieren, in einer Welt, in der der Zahlungsverkehr zum Schauplatz geopolitischen Wettbewerbs zwischen Großmächten geworden ist?

Die offene diplomatische Krise zwischen Washington und Kopenhagen über den Status Grönlands, deren Höhepunkt zwischen Januar 2025 und Januar 2026 liegt, ist nicht einfach nur eine vorübergehende Turbulenz in einer transatlantischen Beziehung, die von Natur aus als widerstandsfähig gilt. Für Europa ist sie ein grundlegendes geopolitisches Ereignis. Unter dem wiederholten Druck eines amerikanischen Präsidenten, der sich weigert, den Einsatz militärischer Gewalt gegen ein Gebiet auszuschließen, das zu einem Mitgliedstaat der Europäischen Union und der Atlantischen Allianz gehört, ist der Konsens, der Westeuropa seit 1949 als strategischer Kompass diente, unumkehrbar zerbrochen.

An unexpected shift, almost counter-intuitive for superficial observers of the Eurozone. Italy, often described in previous decades as the "sick man of Europe," mired in massive public debt and chronic political instability, has officially surpassed Japan to become the world's fourth-largest exporting power.

PromethEUs presents an analysis of Bulgaria’s entry into the Eurozone on January 1, 2026. A milestone event for European integration in the Balkans.

As the SAFE program mobilizes 150 billion euros for European rearmament, the question of the Union’s strategic autonomy is becoming increasingly pressing. Since the 2022 Versailles Summit, the Twenty-Seven have asserted their willingness to "take their destiny into their own hands" in the face of American uncertainties and Russian threats. ➡️ Military capabilities, nuclear deterrence, cooperation with NATO, industrial and energy sovereignty, CSDP missions: our new article analyzes in detail the conditions under which Europe could—or could not—defend itself alone. 🔍 We offer a first step in this reflection through a structured overview, based on European texts and a geopolitical vision that is both strategic and operational. 🧠 A must-read to understand the deep stakes of a Europe aiming to move beyond its economic framework to become a power.

A historic milestone for European democracy and LGBTQ+ rights in Europe.

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